Matzewählen2015: Energie

Sicher, sauber, gut: Hamburg ist beim Thema Energie ganz vorne mit dabei.

Die Energiepolitik liegt mir wirklich am Herzen. Einmal, weil sie so wichtig ist: Saubere Energien aus Sonne, Wind und Wasserkraft sind immerhin unsere Chance, die Klimakatastrophe gerade noch abzuwenden. Und weil sie gut für Hamburg ist: Besonders in Sachen Windkraft sind wir nämlich ein echter Hotspot der Innovation.

Öl, Gas und Kohle zu verbrennen war auch mal innovativ. Fossile Brennstoffe haben unseren heutigen Wohlstand ermöglicht! Inzwischen mussten wir dummerweise feststellen: All das CO2 in der Luft verändert das Klima, führt zu Überflutungen und Dürren, lässt den Meeresspiegel steigen und andere, unberechenbare Dingen. Außerdem gehen die Brennstoffe zur Neige – und was dann? Kernkraft disqualifiziert sich durch die Fukushima-Katastrophe 2011, Lecks in Atommüll-Endlagern und ähnliche Vorfälle als vermeintlich „sichere“ Alternative selbst.

Deutschland steigt darum aus der Atomenergie aus; viele Energiespar-Gesetze sind in Kraft. Parteiübergreifend sind wir uns einig: Schluss mit solchen Risiken, lieber sparen wir Strom, als uns und andere diesen Gefahren auszusetzen. Weltweit ist der Wandel schwieriger: Nachdem wir Industrieländer 150 Jahre lang mit billiger Energie unsere Wirtschaft aufgebaut haben, können wir nicht von Ländern wie China oder Indien erwarten, auf Wachstum und Wohlstand zu verzichten.

 

Hamburg will Vorbild sein

Was wir aber tun können: Wir können Konzepte entwickeln, um aus weniger Energie mehr herauszuholen. Wir können die Technologien verbessern, um saubere Energie aus Sonne, Wind und Wasser zu gewinnen und zu speichern. Beim verantwortungsvollen Umgang mit Energie können wir Vorbild sein und zum Mitmachen einladen.

Genau das ist unser Masterplan für Hamburg: In Zukunft wollen wir selbst saubere, erneuerbare Energien nutzen, mit Energie gut haushalten, gezielt in saubere Energien investieren. Und zeigen: Die Energiewende ist eine sexy Sache.

 

Große Chance für die Hamburger Wirtschaft

Für den windreichen Norden Deutschlands ist die Energiewende wirtschaftlich eine Riesen-Chance. Hamburg ist die Hauptstadt der Windenergie. Unternehmen der Branche verlagern ihren Firmensitz bzw. Forschung und Entwicklung hierher, und es gibt eine starke akademische Forschung in diesem Bereich. Mit der Fachmesse WindEnergy Hamburg ziehen wir weitere Branchenexperten an.

Auch als Stadt investieren wir in die Energiewende: Energetische Gebäudesanierungen, die Modernisierung der Energienetze, der Umstieg auf emissionsfreie Busse, erneuerbare Wärmeversorgung und kostenfreie Energieberatung für Privathaushalte sind nur einige Bausteine.

Der Modernisierungs- und Innovationsschub bringt Arbeitsplätze für Hamburg. Und für andere Kommunen und Länder den Beweis: Im Schulterschluss von Politik, Industrie, Forschung und Gewerbe wird die Energiewende zu einem echten Standortvorteil.

 

Energiewende – nur sozial

Bei allem Aufbruchsjubel müssen wir allerdings im Blick behalten: Investitionen in die Zukunft verursachen Kosten. Auch wenn ich überzeugt bin, dass zu einem gesamtgesellschaftlichen Projekt wie der Nachhaltigkeit jeder etwas beitragen kann und sollte, darf die Energiewende niemals zu Lasten der Schwachen und Schwächsten in unserer Gesellschaft finanziert.

Ich werde in der Hamburgischen Bürgerschaft weiter dafür kämpfen, dass die Energiewende mit aller Kraft vorankommt – und ihre Kosten ohne Wenn und Aber sozial gerecht verteilt werden.

Am 15. Februar Matze wählen – Listenplatz #22

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